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News-Archiv

 

In Wilsdruff fand am 08. Oktober 2014 gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, der more! software GmbH & Co. KG, ein Informationstag für unsere Kunden und Interessenten aus Sachsen statt. Rund 60 Teilnehmer folgten im Stadt- und Vereinshaus Wilsdruff den Vorträgen und Berichten rund um das Thema "Digitale Gremienarbeit".

Herr Vogel, Abteilungsleiter im Bereich Kundenbetreuung- und Beratung, leitete die Veranstaltung ein und informierte über den vergleichsweise langen Weg, bis eine vollständig elektronische Abwicklung von Einladungen zu Gremiensitzungen auch für die Kommunen im Freistaat Sachsen rechtlich untersetzt wurde. Trotz steigender Anzahl von Unterlagen wird vielerorts zumindest noch auf den hybriden Weg gesetzt, was eine parallele Bereitstellung der Unterlagen in elektronischer Form bei gleichzeitigem Versand in Papierform bedeutet. Die sächsische Ausprägung der dafür bewährten Software "more! Rubin" wurde nun an die neuen in der Gemeindeordnung fixierten Möglichkeiten angepasst, wovon bestehende Anwender und interessierte Neukunden von KISA profitieren können.

Herr Vogel (KISA) und Frau Püschmann (Stadt Glauchau)
Herr Franz bei der Vorstellung der neuen App DiPolis

Herr Franz, Geschäftsführer der more! software GmbH & Co. KG, stellte ausführlich die Möglichkeiten vor, mit Hilfe der aktuellen Softwareversion Vorbereitung, Einladung, Versand und Abrechnung von Gremiensitzungen zu organisieren. Besonders an kleine Kommunen richtete er die Botschaft, die Software auch ohne Änderung bestehender Prozesse einführen zu können. Abgerundet wurde die Präsentation mit der Vorstellung der neuen App "DiPolis", welche speziell für Räte und Mitglieder von Ausschüssen entwickelt wurde. Die gesamten Sitzungsunterlagen können damit komfortabel digital transportiert und auch annotiert werden.

Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer auch den abschließenden Erfahrungsbericht der Großen Kreisstadt Glauchau. Die Kommune nutzt "more! Rubin" bereits seit über 15 Jahren. Frau Püschmann, Sachbearbeiterin im Fachbereich Zentrale Verwaltung, informierte die Teilnehmer über die derzeitige Arbeitsweise in Glauchau und berichtete über Visionen zur zukünftigen Ausgestaltung. Dabei ging sie auch auf organisatorische Fragen ein, z.B. welche Möglichkeiten identifiziert wurden, die Gremien mit entsprechender Technik zur Nutzung der digitalen Sitzungsunterlagen auszustatten.

Rege Unterhaltung während der Pause
Rege Unterhaltung während der Pause

Die von den Teilnehmern gut angenommene Veranstaltung nehmen wir zum Anlass, zukünftig weitere fachbezogene Informationstage ins Leben zu rufen.

 
 

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen

Bevor die Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen und Sachen-Anhalt am 25. Mai 2014 an die Wahlurnen treten konnten, gab es im Arbeitsbereich Bürgerservices bei KISA wieder viel zu tun. Die Vorbereitungsarbeiten für das „Superwahlwochenende“ begannen bereits 4 Monate vor dem tatsächlichen Wahltermin. Zunächst wurde in bewährter Praxis eine Abfrage durchgeführt, in der jeder Kunde u.a. über die jeweils relevanten Wahlarten, die Zustellmethode von Wahlbenachrichtigungskarten, die Nutzung von Online-Diensten (Wahlscheinbeantragung), den Einsatz von PC-Wahl zur Ergebnisaufbereitung, wesentliche zu hinterlegende Kontaktdaten sowie Sortierwünsche von Wählerlisten entscheiden konnte. Nach Auswertung der Abfrage erfolgten durch KISA die entsprechenden Feineinstellungen im Fachverfahren sowie die logistischen Abstimmungen mit dem Druckzentrum. Parallel wurden für die Mitarbeiter in den Melde- bzw. Wahlbehörden Schulungsprogramme erarbeitet und regionalspezifisch Einladungen zu den Seminaren verschickt. Durch die überraschend starke Resonanz mussten erstmals sogar Zusatztermine koordiniert werden.

Weitere Zunahme der Wahlscheinanträge über Internetportale erkennbar

Der bereits zu den Bundestagswahlen modernisierte Antragsdienst zur Bestellung von Wahlunterlagen über kommunale Internetportale wurde ebenfalls wieder verstärkt genutzt, um die Möglichkeit der Stimmabgabe bequem von zu Hause aus erledigen zu können. Die steigende Beliebtheit dieses Services ist nach Umfragen auch dadurch gegeben, dass sich die Wähler am heimischen PC deutlich intensiver mit den Wahlprogrammen der jeweiligen Kandidaten auseinandersetzen können, als dies bei der Stimmabgabe im Wahllokal möglich ist.

Erstmals Anwendung von Wahlbriefen

Die Informationen, welche gemäß Wahlgesetz auf die Wahlbenachrichtigungskarten aufzubringen sind, werden immer umfangreicher. Vor diesem Hintergrund wurde erstmals im sorbischen Siedlungsgebiet, wo die Benachrichtigungen in 2 Sprachen bereitzustellen sind, von der eingeräumten Möglichkeit des Wahlbriefes Gebrauch gemacht. Dies betraf ca. 10 % der Wahlberechtigten in unserem Zuständigkeitsbereich. Natürlich werden durch KISA auch weiterhin die bewährten Wahlbenachrichtigungskarten angeboten, sofern dies in Abstimmung mit den Verlagen als vertretbar eingeschätzt wird.

Das Wahlwochenende: Service in letzter Minute

Gerne standen unsere Fachbetreuer auch am Wahlwochenende für die Kunden zur Verfügung, um z.B. beim Nachdruck von einzelnen Wählerlisten zu unterstützen. Auch im Rechenzentrum war der technische Service jederzeit in Alarmbereitschaft, um mögliche Probleme kurzfristig abstellen zu können.

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Nach den Wahlen ist vor den Wahlen

Die Europawahlen waren noch nicht mal beendet, da begannen schon die Vorbereitungsarbeiten für die nächsten Wahlen. Am 31. August 2014 wird der sächsische Landtag gewählt. In Kürze werden auch dazu die Fragebögen und weitere Informationen verschickt.

Wir möchten unseren Mitgliedern und Kunden für das Vertrauen danken, mit KISA bei diesem komplexen Thema zusammenzuarbeiten. Die Wahlergebnisse können wir nicht beeinflussen, den professionellen Ablauf in den Verwaltungen schon.

 
 

Rechtsaufsichtsbehörde bestätigt Eilentscheidung des Verbandsvorsitzenden

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen – KISA hat am 11. Dezember 2013 mit großer Mehrheit eine Nachtragssatzung zum Wirtschaftsplan für das Jahr 2013 beschlossen. Die Stadt Meerane, Mitglied im Zweckverband KISA, legte am 19. Dezember 2013 Einspruch gegen den Beschluss der Verbandsversammlung ein. Der Verbandsvorsitzende von KISA hat den Einspruch mit Eilentscheidung vom 21. Januar 2014 zurückgewiesen.

Die Stadt Meerane hält die Eilentscheidung des Verbandsvorsitzenden von KISA für rechtswidrig, weil der Verbandsvorsitzende mit der Eilentscheidung, so die Stadt Meerane, den Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung verletzt habe, insbesondere die rechtlichen Schranken einer Eilentscheidung nicht beachtet habe. Sie bat deswegen das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI) – das die Rechtsaufsicht über KISA ausübt-, um Prüfung, ob das Handeln des Verbandsvorsitzenden von KISA rechtmäßig war.

Das SMI überprüfte daraufhin die Eilentscheidung des Verbandsvorsitzenden von KISA und gelangte zu dem ausführlich begründeten Ergebnis, dass die objektiven Voraussetzungen für eine Eilentscheidung vorgelegen haben. Der Verbandsvorsitzende, so das SMI in seiner Begründung weiter, war angesichts der Sach- und Rechtslage sogar gehalten, von seinem gesetzlich vorgesehenen Eilentscheidungsrecht Gebrauch zu machen. Das SMI sieht keine Gründe, die ein rechtsaufsichtliches Tätig werden begründen würden und bestätigt so die Auffassung von KISA.

Die von der Verbandsversammlung von KISA beschlossene Nachtragssatzung zum Wirtschaftsplan für das Jahr 2013 hat somit Bestand und ermöglicht es KISA, die Arbeiten an der Konsolidierung des Verbandes fortzuführen.

 
 


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