Datensicherung mit BACKUP.KISA

Effektiver Schutz vor aktuellen Bedrohungen

Die Sicherung von vorhandenen und neu entstehenden Daten innerhalb der Verwaltung ist von existentieller Bedeutung. Ein Datenverlust ist im einfachsten Fall mit vielen Stunden Nacharbeit verbunden, im schlimmsten Fall, wie beim Komplettverlust von Einwohner-Meldedaten, mit unabsehbaren finanziellen und rechtlichen Auswirkungen. Negative Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit auch in kommunalen Einrichtungen untermauern den hohen Schutzbedarf. Ein aktuelles Beispiel ist hochentwickelte Ransomware wie „WannaCry“: Erpressungs-Trojaner, die Teile der Festplatte verschlüsseln und Geld für die Herausgabe von Informationen zum Zugriff auf die eigenen Daten fordern. Vergleichbare Bedrohungen sind in den vergangenen Jahren immer gehäufter aufgetreten und haben auch in sächsischen Behörden und Institutionen schon zu Schäden geführt. Im Vergleich zu einem Befall eines privaten Rechners sind die Gefahren für eine Kommunalverwaltung ungleich höher. Derartige Schadsoftware verschlüsselt auch Daten auf Netzwerk-Laufwerken, sofern der Nutzer dort Schreibrechte hat. Damit kann auch eine punktuelle Infektion weitreichende Folgen haben. Die Datensicherheit ist von technischen wie auch von menschlichen Faktoren abhängig. Häufig kommen hochwertige Datensicherungssysteme zum Einsatz.

In der Regel sind sie in drei Stufen aufgebaut:

  1. Versionierung der Dateien: Dies ist die einfachste Form der Datensicherung, die bei korrekter Konfiguration der Server selbst durchführt. Den meisten NutzerInnen ist die Funktion „Vorherige Versionen dieser Datei“ im Kontextmenü des Explorers bekannt.

  2. Backup: Hierbei wird meist durch einen Backup-Server täglich von jedem in der Kommune installierten Dienst ein Wiederherstellungspunkt erzeugt (inkrementelles Backup). Dieser wird entweder auf dem Backup-Server selbst oder einem externen Datenträger (NAS) abgelegt. Aus diesem Backup lassen sich auch komplette (virtuelle) Rechner wiederherstellen.

  3. Ein komplett-Backup sollte dann mindestens einmal wöchentlich außer Haus gebracht werden. Damit sind die Wiederherstellungsmedien auch vor Schäden durch Vandalismus, Wasser oder Feuer geschützt, denn durch solche Vorfälle könnten sowohl das System als auch das Backup gleichzeitig zerstört werden. Hier hilft nur eine räumliche Trennung.


Ein entscheidender Faktor für die Datensicherheit ist die 3. Stufe des Backup-Plans. Im Falle eines Falles müssen die Daten auch wirklich verwendbar sein. Da dieser Punkt von menschlichem Verhalten abhängt, ist er besonders fehleranfällig. Bei Urlaub oder Krankheit der verantwortlichen Person beobachten wir häufig, dass kein regelmäßiges Wechseln von Sicherungsmedien (Bänder, RDX, mobile Platten) erfolgt. Auch Routineaufgaben wie die Kontrolle der Sicherungen und das Außer-Haus-Bringen werden in Zeiten erhöhter Arbeitsbelastung leicht hintenangestellt.


Unsere Lösung für Sie:

Die Erfahrungen bei unseren Kunden und das Feedback durch Sie haben uns Anlass gegeben, Ihnen ein deutlich verbessertes System zur Verfügung zu stellen. Zudem hat KISA mit KDN III und den damit verbundenen Bandbreiten die besten Voraussetzungen, um ein leistungsfähiges Backup-System mit hohem Automatisierungsgrad umzusetzen. Bänder oder auch andere Medien sind anfällig und nicht immer sind Fehler vorher erkennbar. Wir bieten Ihnen Speicherplatz und Know-how, um anstelle der konventionellen Bandsicherung Ihre Sicherungsdaten im Rechenzentrum abzulegen. Prüfen Sie bei einer anstehenden Erneuerung der Sicherungstechnik die Vorteile einer externen Datensicherung im Vergleich mit der Anschaffung neuer Medien und Medienlaufwerke! Die einmaligen Kosten von BACKUP.KISA entsprechen in etwa denen der neu zu beschaffenden Hardware.

Ihre Vorteile:

  • Ausschluss von Fehlerquellen im sicherheitskritischen Backup-Prozess
  • Wegfall mehrerer Tätigkeiten beim Kunden vor Ort:
    • klassische Bandsicherung / Sicherung auf externen Medien
    • tägliches Wechseln der Medien
    • Transport der Medien und Verwahrung im Schließfach oder in anderem Gebäude
    • Überprüfen der Medien auf Funktionstüchtigkeit
  • Weitere Dienstleistungen durch KISA möglich (Admin-Service, etc.)

Ihr Ansprechpartner

Frank Uhlig
Leiter Technische Services