Unser Anspruch
 

Im Vordergrund eines solchen Projektes steht Interaktion zwischen Bürger und Verwaltung. Interaktive Dienste werden auf Grund noch zu schaffender Voraussetzungen auf juristischem und informationstechnischem Gebiet über einen längeren Zeitraum kontinuierlich aufgebaut. Diese derzeitigen Hemmnisse werden sukzessive abgebaut. Daher tragen unsere heutigen Lösungen bereits die Basis für die Dienste der Zukunft in sich. Bei Konzeption und Realisierung wird beachtet, dass Interaktion zunehmend ausgebaut werden kann, ohne die technische Basis zu verändern. Für Kunden bedeutet dass einen hohen Investitionsschutz.

Unsere Philosophie ist es, zum frühestmöglichen Zeitpunkt Lösungen zum Einsatz zu bringen, die bereits die elektronische Abwicklung von Verwaltungsvorgängen unter Beachtung der o.a. Voraussetzungen ermöglichen, ohne eine geschlossene Benutzergruppe etablieren zu müssen.

Bei unseren im Einsatz befindlichen Diensten werden die Daten medienbruchfrei vom PC des Bürgers in den Workflow und die Fachanwendung in der Stadt (z.B. Einwohnermeldeverfahren LEWIS-DB) übermittelt. Erst durch den Einsatz solches echten eGovernment wird aus einer guten Web-Präsentation der Stadt letztendlich ein Virtuelles Rathaus.

Reine Informationsseiten werden auch im VRH weiterhin ihre Berechtigung haben. Um dem Bürger stets aktuelle Informationen zeitnah zur Verfügung stellen zu können, werden zur Informationsbereitstellung Datenbanklösungen favorisiert. Neben der Aktualität führen Datenbanklösungen zu einer Minimierung des Pflegeaufwandes, da durch Einsatz des VRH in der Stadtverwaltung möglichst wenig zusätzlicher Aufwand entstehen soll. Die Informationen sollen direkt und aktuell vom jeweils zuständigen Sachbearbeiter im Web bereitgestellt werden.

Dies erfordert den Einsatz von Pflegedialogen für die Datenbankinhalte, die vom Sachbearbeiter ohne spezielle Web-Kenntnisse bedient werden können. Werden die Informationen von Dritten bereitgestellt, wird auch diesen die technische Möglichkeit gegeben, ihre Daten selbst zu pflegen. Die Entscheidung über die Berechtigung von Dritten zur Datenpflege obliegt der Verwaltung.

In der konsequenten Umsetzung dieser Anforderungen entstand ein Seiten-Management, welches die Grundbedürfnisse der städtischen Online-Redakteure in Bezug auf Seitenerstellung, Informationsbereitstellung, Redaktion und Freigabe abdeckt und nicht den knapp bemessenen finanziellen Rahmen einer Verwaltung sprengt. HTML-Kenntnisse sind dabei für die Redakteure nicht notwendig.

Ein weiterer Grundsatz bei unseren Entwicklungen für das Virtuelle Rathaus ist, dass die Datenbasis für den Internet-Auftritt und das Intranet der Verwaltung möglichst einheitlich sein soll. Daher können die Komponenten des VRH auch für die Benutzung durch Verwaltungsmitarbeiter im Rahmen einer Intranetlösung eingesetzt werden.

 
 
 
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