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Bericht zum Doppik-Anwendertag 2011

 
Teilnehmer

Auf große Resonanz stieß die Einladung von KISA zum Doppik-Anwendertag 2011 nach Dresden. Am 23.11.2011 fand in der Geschäftsstelle Semperstraße die Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Weil uns Ihre Meinung wichtig ist!“ statt. Der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen hat als IT-Dienstleister der sächsischen Kommunen bisher rund 40 Verwaltungen erfolgreich in die Doppik begleitet. Bei den restlichen Anwenderverwaltungen geht die Umstellung 2012 oder 2013 von statten. Ziel der Veranstaltung war die Vorstellung der nächsten Ziele in der Weiterentwicklung der Finanzsoftware IFRSachsen.Ki-Sa als erste in Sachsen zertifizierte doppische Software, der Erfahrungsaustausch der Anwender und die Diskussion mit dem Verfahrensentwickler zu den weiteren Entwicklungsetappen.

Bild2_Begrüßung_Herr Schlosser

Die Begrüßung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfolgte durch den Geschäftsbereichsleiter, Herrn Frank Schlosser und Frau Kerstin Wünschmann, Leiterin des Kompetenz-Centers Doppik. Frau Wünschmann dankte den Anwesenden für ihre in Vorbereitung der Veranstaltung eingereichten Vorschläge und Anregungen zur Weiterentwicklung der Finanzsoftware. Sie wies darauf hin, dass jeder seine eigenen Erfahrungen macht, aber die wertvollen Erfahrungen in der kommunalen Anwendergemeinschaft weitergegeben werden sollten, sodass die anderen daraus lernen können.

 

Herr Jürgen Steglich, Entwicklungsleiter bei KISA, stellte die Entwicklungsziele des Finanzverfahrens IFRSachsen.Ki-Sa bis 2013 vor. Danach wurde mit Herrn Gerald Penzel, Entwicklungsleiter Finanzverfahren bei der SASKIA® Informations-Systeme GmbH und Gesamtprojektleiter für gemeinsame Entwicklung, über die eingereichten Vorschläge und Anregungen der Workshop-Teilnehmer beraten und rege diskutiert. Die Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen bei der Doppik-Umstellung und bei der Handhabung der doppischen Finanzsoftware aus und nahmen wertvolle Erfahrungen mit nach Hause.

 

Nach der Mittagspause gab Frau Sabine Soffel, Anwendungsbetreuerin, in ihrem Vortrag Hinweise und Ratschläge zur Realisierung der Jahresabschlussbuchungen.
Interessant war auch der Beitrag von Frau Friederike Trommer, Fachreferentin des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, über die geplanten gesetzlichen Änderungen im doppischen Rechtsrahmen und zu aktuellen Fragestellungen bei der Doppik-Einführung.

Bild 4_ Vortrag_Frau Trommer

Zum Abschluss der Veranstaltung wies Frau Wünschmann nochmals darauf hin, dass die meisten Verwaltungen in Sachsen den letzten möglichen Zeitpunkt zum 01.01.2013 zur Doppik-Umstellung nutzen. Das ist nicht nur die Situation bei den KISA-Kunden, sondern entsprechend der Umfrage des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ein sachsenweites Phänomen. Etwa 68 % aller Kommunen in Sachsen haben die Umstellung zum Jahreswechsel 2012/2013 geplant. Dies ist eine riesige Herausforderung für die Anwender und für das Doppik-Team von KISA, die nur in enger und partnerschaftlicher Zusammenarbeit zu meistern ist. Frau Wünschmann regte an, dass die bereits mit dem doppischen System arbeitenden Verwaltungen Patenschaften für die „Doppik-Neulinge“ übernehmen könnten.

Fazit:
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Auch deshalb wird eine Folgeveranstaltung des Doppik-Anwendertages wird für 2012 geplant!

 
 


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